Sony Playstation
Playstation
Jahrelang reichte die etwas flapsige Ausdrucksweise Pleisteischn, um sich als Besitzer der ersten Spielekonsole des japanischen Herstellers Sony zu outen. Mit Markteinführung der Playstation 2 - PS2 2000 konnte man noch von der alten Playstation sprechen, wenn man die erste Konsole meinte. Doch spätestens mit der Playstation 3 - PS3 bürgerte sich die Bezeichnung Playstation 1 - PS1 ein; auch gern mal als Tippfehler Playstaton geschrieben. Ursprünglich hatte Sony eigentlich gar nicht vor, eine vollständig selbst entwickelte Spielekonsole auf den Markt zu bringen. Im Austauschprogramm entwickelte man ein CD-Laufwerk - Arbeitstitel Play Station - für die Nintendo SNES, um für eine eigene Konsole die begehrte SNES-Technik verwenden zu dürfen. Nintendo schloss dann jedoch einen Vertrag mit Philips bzgl. des Projekts SNES-CD - der wenig später platzte - und Sony entschied sich für ein komplett eigenes Produkt. Der inoffizielle Projekttitel lautete PSX und geht auf die Bezeichnung Playstation Experimental oder Playstation Expansion zurück. Auch der Name PSOne war lange Zeit üblich, stand jedoch korrekterweise für die etwas kleinere Version; mittlerweile hat sich der Name Playstation 1 durchgesetzt.
Zum Erfolg der Playstation 1 - PS1 Konsolen, die als stationäre Spielekonsolen zur 5. Generation gehören, trug sicher wesentlich die Verwendung der CD-Rom als Speichermedium für Spiele bei. Annähernd zeitgleich löste die CD-Rom im Computerbereich die Diskette ab und damit war mittels CD-Brenner ein einfaches Kopieren der Playstation 1 - PS1 Spiele möglich. Bis dahin war es üblich, Spiele auf speziellen Speichereinschüben zu liefern. Sony lieferte nach und nach neues Playstation 1 - PS1 Zubehör und hielt damit in Verbindung mit entsprechenden Games die Konsole auf dem neuesten Stand. Zu nennen wäre zum Beispiel der DualShock-Controller als ideale Ergänzung zum Spiel Gran Turismo. Die bis 2006 produzierte Konsole erlebte eine Reihe von Peripherie-Geräten, die zum Teil wegweisend für Spielekonsolen werden sollten: Multi Tap zur Erweiterung der anschließbaren Controller und Speicherkarten, Gitarren, Lichtpistolen, diverse Joypads, Tanzmatten usw. Technisch wartet die Playstation 1 mit einer 32-Bit CPU, einem 2 MB Arbeitsspeicher und einer 3D-Grafik auf. In Sachen Auflösung und Farbtiefe konnte die Bilddarstellung ebenso gefallen, wie die 24 Kanal-Soundkarte für den richtigen Ton sorgte.
Der enorme Erfolg der Playstation 1 wurde von der Nachfolgerin Playstation 2 - PS2 noch übertroffen. Dass die Neuentwicklung alles ein wenig besser kann, war zu erwarten. Doch die zur Jahrtausendwende eingeführte PS2 revolutionierte die Spielekonsolen. Sie schaffte den Quantensprung von der Spielekonsole zum Multimedia-Center. Reihenweise eroberten so die Playstation 2 - PS2 Konsolen die Wohnzimmerstuben. Der Hauptgrund: Sony verbaute einen integrierten DVD-/CD-Player. Sollen Playstation 2 - PS2 Spiele mal pausieren, kann die Konsole auch einen DVD-Film wiedergeben. Fernbedienung und Mehrkanal-Kinoton runden das Angebot ab. Diese Fähigkeit verrät allerdings auch, dass der Fortschritt der zweiten Playstation kein geringer ist. Sony setzte einen 294 MHz Prozessor ein, der in Zusammenarbeit mit dem 32 MB RAM- und dem 4 MB VRAM-Speicher für die notwendige Auflösung (640 x 480 dpi) und Farbtiefe (16,7 Mio Farben) sorgt.
Die graphischen Qualitäten kamen jedoch bei weitem nicht nur der DVD-Wiedergabe zugute. Eine neue Generation an Spielen mit aufwändigen Welten war geboren. Der Spieler konnte sich in annähernd realistischen Umgebungen wiederfinden, was der Spielfähigkeit ein neues Niveau ermöglichte. Das Spektrum an PS2 - Spielen ist ausgesprochen vielfältig. Neben den vielen kompatiblen Games von der PS1 setzten sich beim Kunden nach Einführung der vor allem für Actionspiele interessanteren PS3 Musik-, Sport- und Geschicklichkeitsspiele durch. Neben der DVD-Fernbedienung gehören unter anderem 4Player-Adapter, DigiCam, MemoryCard, Pistole und Gameskateboard zum Playstation 2 - PS2 Zubehör. Den riesigen technischen Entwicklungsschritten trug auch das edle Design der PS2 Rechnung. Vorbei waren die Zeiten, in denen ein oft graues Plastikgebilde ähnlich einer Modellbau-Funkfernbedienung bei Spielpausen und wenn Besuch kam in einer Schublade des Fernsehschranks verschwinden musste. Die PS2, die schon eher an einen CD- oder DVD-Player erinnert, konnte und kann sich sehen lassen.
Dennoch war ein wiedermal neues Design im Lastenheft der Entwickler der Playstation 3 - PS3 zu lesen. Sie löste 2007 die PS2 und eigentlich auch die PS1 ab. Die Vorgängerinnen waren über mehrere Jahre parallel produziert worden. Das neue Design definierte die
Playstation 3 - PS3 Konsolen als eigenständiges Highlight der Multimediawelt im heimischen Ambiente. Nunmehr hielt die PC-Technik vollends Einzug in das Konsolengehäuse und konnte mit zeitgenössischen Computern locker mithalten. Mehr noch: Diese stationäre Spielekonsole der 7. Konsolengeneration braucht sich auch nach wie vor nicht vor den Bürokollegen zu verstecken. Die technischen Daten sprechen für sich: Verbaut wurde ein 3,2 GHz - Prozessor, dem ein Arbeitsspeicher mit 256 MB zur Seite steht. Die Grafik übernimmt die Nvidia RSX mit 550 MHz und ebenfalls 256 MB Speicherkapazität. Damit erreicht das Multimedia-Center eine neue Qualitätsstufe: Der Anschluss eines HDTV-Fernsehers ist nicht nur möglich, sondern auch empfehlenswert. Das integrierte Kombilaufwerk bewältigt nicht nur DVDs und CDs, sondern auch Blu-ray Discs und SACDs, also Super-Audio-Compact-Discs.
Der vielleicht grösste Entwicklungsschritt ist jedoch die Installation einer Festplatte, die je nach Ausführung zwischen 20 und 60 GB groß ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Von einer Festplatte kann schneller geladen werden - seien es nun einzelne Spielstände oder vollständige
Playstation 3 - PS3 Spiele. Darüber hinaus ist die Größe der Festplatte nicht von geringer Bedeutung. Nun lassen sich Games verwirklichen, die zwar an sich auf einer CD oder DVD ausreichend Platz finden, deren Spielstände jedoch mit der Zeit ein höheres Maß an Kapazitäten einfordern. Die Fähigkeit, durch die Verwendung einer Festplatte als Speichermedium, Spiele schneller laden zu können, hat wesentlichen Einfluss auf die grafischen Möglichkeiten. Extrem aufwändige Spielewelten können so auf Playstation 3 - PS3 Konsolen in realistischer Echtzeit-Darstellung reproduziert werden. Ungenauigkeiten wie etwa pixelige Bilder oder das Verziehen von Gegenständen, während sich die Spielfigur bewegte, nehmen dadurch drastisch ab.
Eine andere Neuerung erweitert die multimedialen Möglichkeiten enorm: Die PS3 verfügt über einen Netzwerkanschluss und kann direkt mit dem Internet kommunizieren. Games können downgeloaded oder gleich auf einer Internet-Plattform gespielt werden. Die Bluetooth-Fähigkeit erlaubt natürlich eine ganze Reihe von technischen Highlights im Bereich Sone Playstation 3 - PS3 Zubehör. Einige Begriffe aus der Liste der Extras sowie der serienmäßigen Ausstattungsfeatures sprechen für sich: USB 2.0, Ethernet, W-Lan, AV-Ausgänge, HDMI 2.0, optischer Digitalausgang usw. Ferner kann die PS3 mit der Sony Playstation Portable PSP kommunizieren. Beispielsweise wäre unterwegs ein Abgreifen von Bildern, die auf der Festplatte der PS3 gespeichert sind, möglich. Möchtest Du also auf der Klassenfete den ehemaligen Kameraden mit Deinem Reichtum imponieren, so kannst Du entsprechende Bilder von der PS3 auf die Portable holen. Besorgte Eltern freuen sich über die Internetseitenfilter der PS3 zum Schutz Minderjähriger.
Schaut man sich die Geschichte der Playstation 1 bis 3 an, so kommt unweigerlich die Frage nach der nächsten Generation auf. Seit Markteinführung der PS3 bemühen sich auch die Spatzen schon, etwas von der PS4 von den Dächern zu pfeifen. Doch die Playstation4 PS4 wird sicher noch einige Zeit auf sich warten lassen. Wenig hellseherische Fähigkeiten sind notwendig, um zu erraten, was sie bringen wird. Die Dual-Core und Quad-Core Technik der Computer wird anstehen, alles was die Konkurrenz bietet gehört ins Lastenheft der Entwickler und zahlreiche Detailverbesserungen sind sicher schon in der Erprobung und fließen möglicherweise in die laufende Produktion der PS3 ein.
Dies vollzog Sony bereits bei der PSP, mit der der japanische Allround-Hersteller erstmalig in das Handheld-Geschäft einstieg. Ihr wurde durch die Systemversion 3.72 die praktisch weltweite Kommunikation mit anderen
Sony Playstation Portable PSP Konsolen sowie der PS3 ermöglicht. Typisch für mobile Konsolen sind die zwei Möglichkeiten der Darstellung.
Sony Playstation Portable PSP Spiele können demnach sowohl auf einem angeschlossenen Fernseher oder Monitor wiedergegeben werden als auch auf dem eingebauten Monitor. Sony verbaut in der portablen Konsole einen 333 MHz Prozessor mitsamt 32 MB Arbeitsspeicher und 4 MB Grafik. Die Leistungsfähigkeit liegt also etwa auf dem Level der stationären Konsole PS2, was die steigende Leistungsfähigkeit bei geringerem Platzbedarf belegt. Das wichtigste Sony Playstation Portable PSP Zubehör schränkt diese Entwicklung nach wie vor ein: Der Akku. Doch auch dieser unterliegt der allgemeinen Entwicklung kleinerer Geräte.