Kategorie: Stadtspiele
aufwendiges Stationsspiel weiterlesen...
Gruppengröße: 4 bis 40
Altersklasse: 12 bis 99
Datum: 16. April 2007
6.0 / 10
ausreich.
Vorbereitung: Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Art Stationslauf, bei dem die Gruppen die Stationen willkürlich anlaufen, um einen Kriminalfall zu lösen. Bei der (zugegeben sehr intensiven) Vorbereitung muss nun ein Fall mit den dazugehörigen Stationen überlegt werden. z.B.: Einbruch bei Hr. Lohmann. Denkbare Stationen: Haus Hr. Lohmann, Gefängnis, Polizei, u.ä. In einer erstellten Zeitung stehen dann Berichte, die teilweise im Zusammenhang mit dem Fall stehen. Z.B.: Bei dem Einbruch wurden Diamanten entwendet. Ein nicht sofort erkennbarer wichtiger Bericht wäre dann z.B.: Generalamnestie für Gefangene. Beim Gefängnis wäre dann anschließend zu erfahren, dass ein wichtiger Diamantendieb entlassen worden ist. usw. Der Fall kann dann von Spiel zu Spiel geändert werden und der Phantasie ist hier freien Lauf gelassen. Wenn man erst einmal angefangen ist, fällt auch genug Stoff ein. Das Spiel: Die Gruppen bekommen am Anfang des Spiels einige Informationen von dem Hauptkommissar und laufen dann anschließend die Stationen an. An den Fragen kann man nun sehen wie weit die Kids schon denken und es kann durch gezielte Informationen den Kids weitergeholfen werden. Die Leiter an den Stationen sollten aber nicht nur die Antworten runterrasseln, aber die Rolle überzeugend spielen (Hr. Lohmann ist sauer über den Einbruch!!). Am besten läuft in den Gruppen zusätzlich ein Leiter mit, der ein wenig beim kombinieren hilft. Gewinner ist die Gruppe, die den Fall als erstes löst. Das ist jetzt nur eine sehr wage Spielinformation, aber wenn man nach dem hier vorgestellten Prinzip vorgeht, kommt der Rest von selber. Wichtig ist vielleicht noch, je ausgeschmückter die Geschichte ist, um so besser läuft das Spiel!! (Das heißt nicht das Spiel unendlich lang und kompliziert machen). Der Spielleiter als Hauptkommissar kann durch gezielte Indiskretion den Spielverlauf entscheidend beeinflussen. Wenn die Gruppen zu lange im Kreise raten, kann er z.B. kurzfristig eine Pressekonferenz einberufen.
Idee: Volker Helms in de.soc.jugendarbeit am 1997/04/29